Wien-Stuttgart-Frankfurt-Wiesbaden

8. Januar 2014
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Von Wien aus geht es mit dem Flieger wieder in Richtung Deutschland, und diesmal läuft alles glatt. Ich lande pünktlich in Stuttgart und stelle dort fest: um 20 Uhr ist der komplette Flughafen leer, alle Schotten dich! Nur Burger King und zwei Cafés hatten noch offen. Die S-Bahn nahezu leer, der Hauptbahnhof absolut leer. Das soll eine LandesHAUPTSTADT sein? Na dann gute Nacht. Einen Vorteil hat es für mich: ich habe viel Platz im ICE, ein ganzes Abteil für mich.

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In Frankfurt steige ich am Flughafen um und erlebe: Futurama arrived on earth. Rolltreppen ohne Steigung. Yeeeehaaaaa, wie geil ist das denn, wenn man schon den ganzen Tag mit Gepäck rumgelaufen ist. Schließlich musste ich in Wien mittags auschecken und der Flieger ging erst am späten Nachmittag. In Wiesbaden holt mich mein Bruder Adrian am Bahnhof ab. Es ist mittlerweile schon recht spät, aber den letzten Bus kriegen wir noch und so fahren wir durch die Wiesbadener Nacht quer durch die Stadt bis Biebrich. Dort sitzen wir dann gemeinsam in seiner Küche und mein armer Bruder muss meine ganzen Urlaubsfotos ansehen, und davon habe ich echt viele! Damit er das in all seiner Dauer erträgt trinken wir Aperol Spritz und einen Rosé aus dem Hause Michael Teschke (einer der besten Weine, die ich je getrunken habe).

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Dann ereignete sich folgender Dialog:

Naninka: Oh man, es ist schon viertel nach Vier
Adrian: Na und?
Naninka: Ich bin immer um 10 ins Bett
Adrian: So lang bleib ich jetzt nicht mehr wach

Gesagt getan, ab ins Bett, gut geschlafen und um 11 klingelte der Wecker dermaßen ohrenbetäubend, dass an Liegenbleiben nicht mehr zu denken war. Nach dem Frühstück meldeten sich auch schon die Eltern zum Besuch an und gemeinsam gab es dann noch eine lange Runde um den Hafen neben Adrians Haus. Ich liebe Wasser!

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Gemeinsam mit meinen Eltern, die selbst auch gerade aus dem Urlaub kamen und Wiesbaden dabei passierten, fahre ich zurück nach Nürnberg. Wir haben trotz Feierabendzeit Glück, kommen sehr gut durch, auch sehr gut an Frankfurt und Aschaffenburg vorbei und nun bin ich für ein paar Tage mal zuhause 🙂

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