Paguera – Sonntagsshopping und Strand

12. Januar 2014
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Nach dem Essen sollst du ruhen, also ab ins Bett und am nächsten Morgen erst mal ausgeschlafen. Da wir noch ein bisschen shoppen wollten, fuhren wir nach Paguera.

In einem recht großen Alles-Geschäft, das mich größtenteils an 1-Euro-Shops erinnerte und massenhaft Kitsch beherbergte finde ich eine neue Hose und Dani lässt es krachen und shoppt gleich in mehreren kleinen Läden, sie besitzt jetzt ungefähr zweihundert neue Tücher. Die neue Hose trage ich sofort.

paguera3 Um halb Zwei verschwanden Stefano und ich in eine Bar zum Fußball kucken, Sky überträgt die deutsche zweite Liga, hier heute live meine Heimatstadt Fürth. Ich kann es kaum glauben, dass ich in Spanien in einer Bar sitze und deutschen Fußball schaue. Dani und Adrian shoppten weiter und taten das richtig gut. Ich hab nun wieder einen nicht auseinander fallenden Geldbeutel :-) muchas gracias! Ganz heimlich wurde der Inhalt meiner 13 Jahre alten und zerfledderten Oxmox Moneybos in das neue Zuhause umgepackt und mir dann präsentiert.

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Im Anschluss an Fußball kucken geht es an den Strand. Wir alle waren schwimmen, und Dani sammelt noch gefühlte Ewigkeiten Muscheln und Geschenke. Ein Geschenk ist hierbei nicht klar definiert, es kann ein Stein oder eine Muschel sein. Hauptsache sie findet es schön.

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Nach einem ausgiebigen Sonnenbad geht es wieder nach Palma und am Abend steht Essengehen beim Inder in Palma ann, nachdem all die ersten Location-Ideen noch geschlossen hatten.

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Auch hier hielten wir es mit der Tapas-Methode und es wurde mal alles probiert und allerlei Zeug bestellt, so dass wir danach absolut voll waren.
Was brauchten wir also? Zuerst brauchten wir eine innige Verabschiedung vom Bruder, der zur Arbeit  in die Nachtschicht musste und vor unserem Abflug nicht mehr wieder zurück sein würde. Im Anschluss brauchte es einen Verdauungsspaziergang und das Sammeln schönerer Muscheln, als sie in Paguera zu finden waren, also nochmal im Dunklen in Palma an den Strand und Suchen für meine Kollegin Katrin, die durch ihr Hundesitting diesen Trip überhaupt erst möglich gemacht hatte.  :)
Am Montag Morgen fuhr uns Stefano zum Flughafen. Dani checkt ein, Naninka versucht es. Eine gute halbe Stunde warten wir, meine Flugnummer stimmt nicht mit dem Namen überein bzw es gibt meinen Namen nicht auf der Passagierliste und es dauert ewig. Beim Checkin-Schalter steht dann schon Closed, was mich sichtlich  nervös macht. Endlich kommt dann doch das Ticket aus dem Automaten, meine Tasche wird nach unten gefahren und ich darf los. Ich schaue auf die Uhr und denke, ich sehe nicht richtig, schaue noch zwei mal genau hin uns stelle fest: scheiße, in 15 Minuten geht unser Flugzeug und wir sind noch nicht mal durch die Sicherheitskontrolle. Also packen wir alles und laufen los. Bitten Menschen in den Warteschlangen, uns vordrängeln zu dürfen. Rennen wie blöd durch den ganzen Flughafen, wir müssen diesen Flieger bekommen. Wir kommen an den Gates an, steht da Closed. Wir gehen zum Nachbargate, dort wird uns gesagt, wir sollen warten. Wir gehen also davon aus, dass man über das Checkin Problem informiert ist und auf uns wartet. Dann kommt eine Dame zum Schalter, checkt unsere Bordkarten und sagt „Sit down, you are in time“. Wir wundern uns immer mehr. Dani checkt die Uhr. Ich habe mich verkuckt. Wir haben noch über eine Stunde Zeit, Boarding hat noch nicht mal angefangen. Ich kassiere eine Schelle und wir bummeln durch den Flughafen :-)
Im Flugzeug pokern wir -auch wenn das zu zweit nur halb so gut ist- und landen wieder ganz entspannt in Nürnberg!

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