Dudsaghar Falls

19. Januar 2014
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Am nächsten Morgen beginnt es genauso gut wie es am Abend endete.

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Gemeinsam mit einem russischen Pärchen (überhaupt scheint Anjuna mehr russisch als indisch zu sein) geht es dann los in Richtung Collem. Der Weg führt und durch Mapusa und Old Goa, wo wir an Cathedral und Baptist Church vorbei kommen. Beides aber nicht so umwerfend. Ein Foto ists mir nicht wert. Die Gegend wird zunehmend bergiger und grüner. Nach zwei Stunden Fahrt kommen wir in Collem an, wo wir von unserem bequemen Taxi umquartiert werden in Jeeps.

Mit den Jeeps geht es dann in den Nationalpark, durch mehrere Flüsse und über krass holprige Wege. Wenn ich morgen blaue Flecken habe geht das nicht zu Lasten meiner Schmetterlinge, der Jeep ist schuld!
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Das Gebilde am Baum ist im Übrigen ein Termitenhügel, wovon es dort unzählige gibt. Dieser hier gehört aber eher zu den Größeren.

Am Wasserfall direkt angekommen gilt es noch 100 Meter Fußweg zu ueberwinden. Ganz schön viel Trubel dort, aber auf Grund fester Schuhe ist die russische Flip-Flop-Delegation (und das sind ca 98%) schnell abgehängt. Über Felsen und kleine Wasserläufe geht es immer näher durchs dichte Grün zum großen Fall.
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Die Dudhsagar Falls sind insgesamt 603 Meter hoch und somit die zweithöchsten Wasserfälle Indiens. Noch viel spektakulärer sind sie natürlich nach der Monsunzeit, aber das haben wir nun mal gerade nicht. Trotz fehlendem Monsun ist der Wasserfall traumhaft. Angekommen, Schuhe und Klamotten weggeworfen und rein ins Wasser! Ganz schön kalt, aber trotzdem ein Genuss!
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Nach einer Stunde, in der mir ein Affe meine Tomate klaut und die dann genüsslich vor meinen Augen auf einem Baum verzehrt, gehts zurück. Wir machen noch Stop an einer Elefantenfarm, da die russische Dame so gerne Elefanten reiten möchte. Im Anschluss sagt ihr Freund „are you happy now“ und ihr Strahlen von einem Ohr bis zum Anderen sagt alles…
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Auf dem Rückweg denke ich mehrere Male, ich könnte inzwischen auch hier Auto fahren oder Zweirad. Obwohl ich den heutigen Fahrer nicht so richtig durchschauen kann. Manchmal fährt er auf die Gegenspur nach zwei Mal Hupen ohne dass man irgendwas sieht und manchmal denke ich „oh man jetzt fahr doch, da ist ein Kilometer Platz“. Naninka goes Indian driving ;-)

Die Fahrt endet direkt wieder bei Speedy Travels, wo noch schnell ein Sleeper Bus für den nächsten Abend nach Hampi klar gemacht wird. Nun wirds wieder etwas kultureller, Tempelstätte und so weiter. Und der Rest in Anjuna? Beach?!

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